rauschendes wort nichts anderes kenne ich als dich du liegst unter dem stein im bach hinter den aufgequollenen augen der bettlerin in der höhenangst neben felsen wie am fenster in der pause des singvogels unter den motoren scheust dich nicht gefunden zu werden
und sehe ich dich, bleibst du in der erinnerung des breiten grashalmes den ich einst nahm, durch den ich pfiff nie will ich mich deiner bemächtigen nie sollst du fliehen durch dunkle strassen über grenzen und sprachen bist du der vereinzelte freund
du menschlicher suchst ruhe und kehrst wieder bäumst dich nicht auf kriechst nicht wo der schnelle bach tief ist kräuselst du augenbrauen, auch du atmest schon ein paar jahre, die da niedergesäbelten löwenzahnköpfe hebst auf und pustest du, sähst einen augenblick lichtstrahl in mich
du, der bach und die kinderstimmen heilten mich, könnte ich schlafen du folgst mir, ziehe ich weiter treuer als ich selbst