Ein Garten für Leipzig

Projekt der Stiftung Bürger für Leipzig


Jetzt Obst ernten in deiner Stadt! Auf der Leipziger Obsterntekarte findest du Standorte, an denen du mit Zustimmung des jeweiligen Besitzers Obst ernten darfst. Weiter...

Am Samstag, den 6.9. von 15-22 Uhr findet im agra-Park das Fest der 25.000 Lichter statt. Seid dabei und bringt den Park zum Leuchten! Weiter...

Kurze Videoimpression zum Picknick-Konzert im Mariannenpark im Juli. Das Video gibts auch in groß Hier...

Startschuss zum Fotowettbewerb "Mein agra-Park"! Bis zum 16. November können Bilder eingesendet werden. Alle Beiträge werden ab dem 5.12. im Deutschen Fotomuseum ausgestellt. Weiter...

Eine Bank als persönliche Erinnerung an schöne Stunden im Arthur-Bretschneider-Park, das war Familie Jahnys Idee zur Übernahme einer Bankpatenschaft. Weiter...

Zwei neue Bankpatenschaften für den Friedenspark! Familie Braune schafft sich so ein romantisches Denkmal. Weiter...

Unsere Wilde Leipzigerin 2014 - Die Kornelle. Die Marmelade aus der Kornelkirsche ist nun in der Geschäftsstelle der Stiftung "Bürger für Leipzig" am Dorotheenplatz 2 erhältlich. Weiter...

08.04.: Die "B2" ist fertig gemäht! Eine Woche lang "tunnelten" Witthaus & Team die grün-braune Straße durch den agra-Park. Ca. drei Wochen ist die Rasenmäherzeichnung noch sichtbar - vorbeischauen lohnt! Weiter...

Der agra-Park ist "Park des Jahres" 2014! Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm wird über das Jahr vor Ort Besucher anlocken. Weiter...

Limitierte und handsignierte Fotoedition des Friedensdenkmals von Ralf Witthaus. Sichern Sie sich eines der raren Fotos des temporären Denkmals - Jetzt! Weiter...

 

Werden Sie Bankstifter oder Bankpate in Leipzigs denkmalgeschützten Parks! Weiter...

 
Stationen

Hier stellen wir Ihnen die acht wichtigsten Stationen des geplanten Parkbogen Ost vor.

 

Grassimuseum

Grassimuseum<br>Foto: Initiative Parkbogen OstGrassimuseum
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Musealer Auftakt. Das exponierte Gelände des Grassimuseums wäre Start und Zielpunkt der neuen Parkbogen-Route. Der markante Komplex mit seinem dreieckigen Vorpark und dem grünen Innenhof würde durch den Rundweg seinen Insel-Charakter zugunsten einer fließenden Einbindung in die dahinter liegenden Stadtteile verändern.

 

Alter Johannisfriedhof

Alter Johannisfriedhof / Grafik: Parkbogen Ost
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Alter Johannisfriedhof / Grafik: Parkbogen Ost

Idee
Drittes Tor: Um die Wegeführung des Parkbogen Ost im Sinne des Konzepts so gradlinig wie möglich zu halten, soll es einen dritten Eingang zum Johannisfriedhof geben. Der Hauptweg vom Grassi-Museum kommend endet somit nicht vor einer Wand, sondern wird mithilfe eines Tores in Richtung Bugra-Messehaus weitergeführt. Das Tor in der Rückwand des historischen Friedhofes steht dabei nicht im Konflikt mit Grabplatten, da diese nicht an der entsprechenden Stelle vorhanden sind. Auch kann sich ein drittes Tor in den Duktus der bereits vorhanden Durchgänge einreihen und unterstützt damit das Gesamtbild.

Wegevernetzung: Der dritte Durchgang führt auf das Gelände des StuRa-Kindergartens. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, den Park auf direktem Wege und ohne Konflikte mit dem Autoverkehr zu erreichen. Das zu schaffende Wegenetz knüpft an einen Durchgang im Bugra-Messe an und schafft neue Wegebeziehungen im Nah- und Fernbereich.

Durchgang Alter Johannisfriedhof /Grafik: Parkbogen Ost
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Durchgang Alter Johannisfriedhof /Grafik: Parkbogen Ost

Vision
Eine grade und intuitive Nutzung der Wege durch das Grassi-Museum bis hin zum Lene-Voigt-Park und darüber hinaus auf den stillgelegten Bahndamm in Anger-Crottendorf schafft eine eine attraktive Achse zwischen Leipziger Osten und Innenstadt. Die Bündelung des Fuß- und Radverkehrs entlastet die vom Autoverkehr stark genutzten Straßen beidseitig des Johannisfriedhofs und sorgt somit zum Abbau von Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern. Nutzern des Grassi-Museums und der Grünräume Lene-Voigt-Park und Johannisfriedhof werden neue Wege eröffnet und die angrenzenden Räume werden belebt. Mithilfe des dritten Tores im Johannisfriedhof wird eine städtebauliche Neuordnung rund um den Gutenbergplatz erreicht, welche positive Effekte für den umschließenden Stadtraum generiert.

 

Bugra-Messehaus

Vision: Bugrapassage / Grafik: Parkbogen Ost
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Vision: Bugrapassage / Grafik: Parkbogen Ost

Idee
Passage: Ziel ist die direkte Verknüpfung der Grünstrukturen Johannisfriedhof und Lene-Voigt-Park. Um diese geradlinige Achse schaffen zu können, bedarf es einer räumlichen Neugestaltung, welche das Bugra-Messehaus mit einbezieht. Durch die Öffnung des Querriegels in Form einer Passage kann eine geradlinige Wegführung entlang des Verlaufs des Parkbogen Ost realisiert werden. Damit wird die Wegestruktur aus dem Lene-Voigt-Park aufgenommen und sinnvoll Richtung Innenstadt geführt.

Platzgestaltung: Der Gutenbergplatz wird durch eine Wegführung durch das Gebäude in das Konzept mit einbezogen. Hinsichtlich einer Gestaltung und Aufwertung muss die vorhandene Nutzung durch die Tiefgaragenzufahrt beachtet werden. Das ebenerdige Tiefgaragendach und der an den Weg angrenzende Notausgang stehen einer Aufwertung nicht im Weg, im Gegenteil: durch eine Platzgestaltung mit Einbeziehung des Weges können in direkter Nachbarschaft von Gutenbergschule, Kindergarten und Haus des Buches neue Aufenthaltsqualitäten für Nutzer und Besucher geschaffen werden. Eine Neunutzung des Gebäudes kann aktiviert werden.

Vision
Die klar verständliche Wegeführung des Parkbogen Ost zwischen Johannisfriedhof und Lene-Voigt-Park schafft einen direkten Bezug zwischen den beiden Grünbereichen. Neben den Qualitäten gut lesbarer Räume bezieht ein Weg durch das Bugra-Messehaus dieses in die Planung mit ein. Aufmerksamkeiten werden auf das stadtgeschichtlich relevante Gebäude gelenkt und aktivieren eine Neunutzung des Hauses. Die Verbindung des Weges mit dem Gebäude greift die Leipziger Tradition der Messe-Passagen auf und gibt dem Karree eine auf Leipzig bezogene Identität. Nutzer der Parks und des Weges beleben ein Stück Leipziger Messe-Geschichte und genießen die Weiterführung der Verbindung Lene-Voigt-Park – Johannisfriedhof – Grassi-Museum - Innenstadt.

 

Lene-Voigt-Park

Lene-Voigt-Park / Foto: Initiative Parkbogen OstLene-Voigt-Park / Foto: Initiative Parkbogen Ost

Der Parkbogen-Prototyp. Einst die Bahnanlage des Eilenburger Bahnhofs, heute das grüne Wohnzimmer von Reudnitz: Der Lene-Voigt- Park zeigt schon heute das Potenzial, das in der Umnutzung ehemaliger Brachflächen steckt. Ende der neunziger Jahre wurde der Streifen zu einem Park mit Spielplätzen und Radwegen umgebaut, der seitdem zwei vormals getrennte Quartiere miteinander verbindet.

 

Alte Krausefabrik

Alte Krausefabrik / Foto: Initiative Parkbogen OstAlte Krausefabrik / Foto: Initiative Parkbogen Ost

Wiederentdeckter Industriecharme. 1873 errichtete der Druckmaschinenhersteller Karl Krause im heutigen Anger- Crottendorf eine riesige Fabrik für rund 600 Angestellte. Heute stehen nur noch halbe Ruinen an dem Ort. Filmleute lieben ihn für Dreharbeiten. Hinter dem opulenten Gebäude liegt ein wilder Wald. Mit dem Parkbogen Ost könnten Industriedenkmäler wie die Krausefabrik neu belebt und in den Rundweg eingebunden werden.

 

Knotenpunkt Anger-Crottendorf

Knotenpunkt Anger-Crottendorf / Grafik: Parkbogen Ost
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Knotenpunkt Anger-Crottendorf / Grafik: Parkbogen Ost

Idee
Rampe: Zur barrierefreien Überwindung des Höhenunterschieds stellt eine schneckenförmige Rampe die beste Möglichkeit dar. Es bestehen dabei Anknüpfungspunkte an den Haltepunkt Anger-Crottendorf und den bereits bestehenden Weg. Im gleichen Zusammenhang werden die ehemaligen Aufgänge zur Trasse reaktiviert, um Anschlussstellen an die angrenzenden Quartiere zu schaffen.

Wegenetz: Durch die Rampe werden sowohl S-Bahn und Bus als auch bestehende und neue Wege verknüpft. Die Brücke über die Zweinaundorfer Straße ist dabei unabdinglich, um eine kreuzungsfreie Überquerung zu gewährleisten. Die Brachflächen östlich und westlich des Bahndamms werden in das Konzept des Verknüpfungspunkts eingebunden, sodass für das Gebiet ein ganzheitliches und integriertes Konzept entsteht.

Verknüpfung: Die Verknüpfung von vorhandenen Verkehrsträgern (Bus und S-Bahn) und zu schaffenden Angeboten wie Carsharing-Stellplätze führen zur Etablierung eines Knotenpunkts im Bereich Anger-Crottendorf und Reudnitz. In Verbindung mit dem attraktiven Angebot für Fußgänger und Radfahrer durch den Parkbogen Ost treffen an diesem Punkt verschiedenste Nutzer aufeinander und das gesamte Angebot profitiert davon.

Knotenpunkt Anger-Crottendorf / Grafik: Parkbogen Ost
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Knotenpunkt Anger-Crottendorf / Grafik: Parkbogen Ost

Vision
Der Übergang vom ebenerdigem Weg auf die Bahntrasse kann als multifunktioneller Raum entwickelt werden. Öffentlicher Personennahverkehr und das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer werden verbunden. Es entstehen barrierefreie Übergänge zwischen den Verkehrsarten. Ein ganzheitliches Konzept für diesen Kreuzungspunkt zwischen den Quartieren schafft sowohl kleinräumige als auch großräumige Verbindungen. Die angrenzenden Verkehrsträger werden aufgewertet und das gesamte Wegenetz des Parkbogen Ost profitiert von leicht zugänglichen und angebunden Zugängen.

 

Viadukt Sellerhausen und Kleingartenpark Südost

Viadukt Sellerhausen<br>Foto: Initiative Parkbogen OstViadukt Sellerhausen
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Über den Dächern spazieren. Der Viadukt Sellerhausen entstand 1875 als Verbindung zwischen dem Dresdner Bahnhof und Bayerischen Bahnhof. Es könnte das Herzstück des neuen Parkbogens werden – ein vielseitig nutzbarer Hochbalkon zum Radeln und Spazieren, der High Line Park von Leipzig. Das Natursteinbauwerk würde zudem Sellerhausen und Anger-Crottendorf noch näher aneinanderrücken.

 

Volkshain Stünz

Stünzer Volkshain<br>Foto: Initiative Parkbogen OstStünzer Volkshain
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Landluft genießen. Elf Hektar Park: Dem städtischen Gartendirektor Otto Karl Wittenberg hat das einstige Dörfchen Stünz diese schöne Anlage zu verdanken. Eingebettet ist sie von zahlreichen Kleingärten. Der Stünzer Park beherbergt auch die Moorbereiche der Östlichen Rietzschke – ein Hauch der ländlichen Wurzeln Leipzigs ist hier zu erleben.

 

Bahnbrücke Bahnhof Sellerhausen

Bahnbrücke Bahnhof Sellerhausen / Grafik: Parkbogen Ost
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Bahnbrücke Bahnhof Sellerhausen / Grafik: Parkbogen Ost

Idee
Erhalt der Überbrückung: Die Überbrückung der Gleise stellt die einzige direkte Verbindung zwischen dem Viadukt im südlichen Verlauf und dem Volksgarten im nördlichen Verlauf des Parkbogens Ost dar. Alternative Wegeführungen existieren nicht, somit kommt der Brücke eine besondere Bedeutung zu.
Bevorstehenden Elektrifizierungsmaßnahmen auf der Chemnitzer Bahnstrecke werden nach Aussagen der DB-Planer durch die noch existierende Brücke behindert, sodass der Erhalt der Struktur nicht nur vom Bauzustand, sondern auch von Planungen die Strecke betreffend abhängt.

Hieraus ergeben sich vielfältige Lösungsansätze. So ist vorstellbar, dass Züge auf dem bereits elektrifizierten Gleis geführt werden oder das zu elektrifizierende Gleisbett abgesenkt wird, um so einen Abriss der Brücke zu verhindern. Neben Maßnahmen, um die Brücke zu erhalten, ist auch ein Neubau vorstellbar. Ein Abriss ohne Folgekonzept muss jedoch auf jeden Fall verhindert werden.

Bahnbrücke Bahnhof Sellerhausen / Grafik: Parkbogen Ost
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Bahnbrücke Bahnhof Sellerhausen / Grafik: Parkbogen Ost

Vision
Mit dem Erhalt der Überführung werden verschiedene Effekte erzielt: der südlich gelegene Viadukt wird sinnvoll an ein Wegenetz angeschlossen, was den Erhalt dieser Struktur sichert. Die nördlich gelegenen Industriegebäude und -flächen bekommen einen neuen Zugang und dadurch verbesserte Nutzungsperspektiven. Die Verbindung zwischen Volksgarten und Bahndamm schafft eine attraktive Nord-Süd-Achse über bestehende Bahnanlagen und bietet so für nicht motorisierten Individualverkehr eine sichere Alternative zur stark befahrenen Torgauer Straße.

 

Volksgarten

Stünzer Park<br>Foto: Initiative Parkbogen OstStünzer Park
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Klein und grün. Rosental und Clara-Zetkin-Park kennt jeder – aber diesen Volksgarten? Mit einer Haltestelle an der Torgauer Straße fährt die Straßenbahn den grünen Geheimtipp an. Die kleine, bereits alte Parkanlage ist bisher etwas isoliert gelegen, könnte durch den Parkbogen aber mit wenigen Pedaltritten
erreichbar werden.

 

Mariannenpark

Mariannenpark<br>Foto: Initiative Parkbogen OstMariannenpark
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Gartendenkmal in der City. Dass der Weg in die Eisenbahnstraße immer reizvoller wird, dürfte sich herumgesprochen haben. Unweit von ihr findet sich mit dem Mariannenpark zudem ein städtebaulich herausragendes Gartendenkmal. Es spiegelt in nahezu unverfälschter Weise die Park-Ambitionen des frühen 20. Jahrhunderts – mit klar getrennten Bereichen und unterschiedlichen Gestaltungselementen.

 

Hauptbahnhof

Hauptbahnhof<br>Foto: Initiative Parkbogen OstHauptbahnhof
Foto: Initiative Parkbogen Ost

Ankommen und direkt ins Grüne. An der Westseite des Hauptbahnhofs liegt das Tor zur Parthe. Vom Alten Verladebahnhof aus könnten Touristen direkt die Schätze des Leipziger Ostens entdecken.